Die Junge Union Nord zeigt sich hocherfreut über die Errichtung von 12 Schildern, die den historischen Verlauf des Gladbachs widerspiegeln. „Damit wird eine jahrelange Forderung unseres JU-Stadtbezirkes in die Tat umgesetzt“, erläutert Vorsitzender Arno Barth (27). Die JU Nord und ihr Vorgänger JU Stadtmitte hatten seit Jahren, zuletzt in ihrem Pogramm 2009, für eine Kenntlichmachung des Gladbachverlaufes plädiert. „Unser Dank gilt dem Künstler Johannes Jansen, der sich für die Verbreitung der Schilder eingesetzt hat, und denjenigen, die das Projekt finanziell möglich gemacht haben“, so Barth.
Von der Sichtbarmachung des Stadt-Namensgebers verspricht sich der politische Nachwuchs eine größere Identität der Bevölkerung mit ihrer Stadt. „Es ist schade, dass der Gladbach heute ein trauriges Dasein in der Kanalisation führt. Dadurch ist er gerade vielen jüngeren Menschen gar kein Begriff mehr“, meint der stellvertretende Vorsitzende Simon Schmitz. „Hoffentlich ändert sich dies durch die Errichtung der Schilder.“
Nach den Vorstellungen der JU sollten jedoch weitere Maßnahmen folgen, um das Geschichtsbewusstsein in Mönchengladbach weiter zu verbessern. Neben dem zur Zeit in Wartestellung befindlichen Konzept für das Gelände des ehemalige Zentralbades, das mit Wasserspielen an den Gladbach erinnern will, steht dabei die Aufstellung des Gladbacher Löwen nach wie vor hoch im Kurs der Jungpolitiker um den Geschichtsstudenten Barth: „Die Gladbach-Schilder sind ein überzeugender Schritt. Nun sollte der Löwe folgen.“
Vorstand der Jungen Union Nord
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